Sonntag, 11. August 2013

Kräutersalz

In meinem Kräutergarten herrscht Hochkonjunktur, vor allem das Bohnenkraut spriesst im Überfluss. Wieso also nicht einmal etwas Neues wagen und ein eigenes Kräutersalz mit Bohnenkraut herstellen?
Ich sammle also Bohnenkraut und ergänze meinen Kräuterstrauss mit Salbei, Rosmarin und auch meinem blühenden Schnittlauch geht es an den Kragen. Grobkörniges Meersalz finde ich in meiner Vorratsschublade.
Welche Kräuter Sie für das Kräutersalz wählen, ist natürlich Ihrem persönlichen Geschmack sowie dem Verwendungszweck überlassen. Ob mediterrane Kräuter wie Basilikum, Oregano und Rosmarin oder frühlingshafte Kräuter wie Bärlauch oder Schafgarbe – erlaubt ist alles, was gefällt und schmeckt.


Bohnenkraut, Salbei, Rosmarin und Schnittlauchblüten



Zutaten
Grobkörniges Meersalz
Bohnenkraut
Salbei
Rosmarin
Schnittlauchblüten

Ich habe mit Absicht auf die Mengenangabe verzichtet, da dies Geschmacksache ist.
Tipp: Empfehlenswert ist ein Mischverhältnis mit etwa gleichen Teilen Salz und frischen Kräutern. Gemeint ist damit das Volumen. In Bezug auf das Gewicht sollten Sie etwa die doppelte Menge Salz verwenden. 

Zubereitung
  1. Blätter/Nadel von den Stielen entfernen, die einzelnen Blüten von der Schnittlauchkugel zupfen
  2. die frischen Kräuter (ohne die Schnittlauchblüten) und das Meersalz im Cutter zerkleinern
  3. die feinen Schnittlauchblüten zum Schluss untermischen
Sie müssen die Kräuter vorher nicht trocknen, weil das Salz den frischen Pflanzen selbst das Wasser entzieht. Dies bringt den Vorteil, dass das Salz im Nu fertig ist und zudem durch die frischen Kräuter einen intensiveren Geschmack erhält. 
Ich habe das Salz über Nacht auf einem frischen Küchentuch ausgebreitet und trocknen lassen (ist aber nicht zwingend notwendig).
Das Kräutersalz schmeckt hervorragend zu Kartoffeln, ist aber auch für die Gemüseküche bestens geeignet.

Übrigens eignet sich selbst gemachtes Kräutersalz auch wunderbar als kleines Mitbringsel in letzter Minute.



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